Wunderschön – und duftend dazu

So hätten wir es doch gerne manchmal – das Wunschbild unserer eigenen Persönlichkeit (all die nach außen hin unsichtbaren Talente vernachlässigen wir jetzt mal), oder? Ein Traumkörper, der lediglich gut anzusehen ist, aber keine Geräusche macht, keine Gerüche ausströmt und auch sonst nicht viel mit Fleisch und Blut zu tun hat. Gleichzeitig wissen wir aber, dass zu unserem Menschsein eben doch unsere Ausscheidungen in welcher Form auch immer gehören.
Doch die Werbung hat, egal, für wie aufgeklärt wir uns halten, uns fest im Griff. Wir wollen nicht nur hinter den Ohrläppchen gut duften, sondern eben auch zwischen den Beinen. Um das zu erreichen, können wir auf ein riesiges Reservoir an duftenden Mittelchen, Sprays und Tüchern zurückgreifen. Dann duften wir kurz auch ganz wunderbar, machen aber damit die genau auf uns abgestimmten Reinigungs- und Erneuerungsprozesse unseres Körpers kaputt. Schleimhäute trocknen aus, wenn sie ständig mit irgendwelchen Shampoos oder Seifen gereinigt werden, Deos reizen die zarte Haut und synthetische Slips sorgen für Wärmestau untenrum, sodass Hefepilze und die uns nicht so gut gesonnenen Bakterien ein leichtes Spiel haben. Ist der natürliche Kreislauf von Reinigung und Erneuerung im Intimbereich erst mal durcheinander, dann juckt und brennt es nicht nur, sondern dann braucht es auch eine Menge Geduld, um alles wieder in natürliche Bahnen zu lenken.
So erstaunlich es auch klingt: lauwarmes Wasser und ein sauberer Waschlappen sind alles, was für die Reinigung im Intimbereich nötig ist. Zwei Spritzer des Lieblingsparfüms kann man sich ja trotzdem hinter die Ohrläppchen tupfen.

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