Wie hältst du's mit der Monatshygiene?

Vorweg: Jede, wie sie will und kann. Aber es schadet ja nie, mal über den eigenen Tellerrand, sprich die eigenen Angewohnheiten hinauszusehen und sich damit zu befassen, was es so Neues und vielleicht auch Nachhaltiges im Bereich der Monatshygiene gibt. Zero Waste, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung – alles Begriffe, die uns täglich um die Ohren fliegen und die auch nicht vor „den Tagen" Halt machen. Hochgerechnet verbraucht eine Frau 17.000 Tampons in ihrem Leben – eine ganz schöne Menge. Nicht verwunderlich also, dass neben waschbaren Einlagen seit einigen Jahren auch zunächst ungewöhnliche Methoden (das „Einfach-laufen-Lassen" lassen wir bei unseren Betrachtungen hier weg, das ist ein eigenes Thema) populär werden. Die Menstruationstasse, englisch als Mooncup klingt es wieder mal viel schöner, zählt zwar immer noch zu den Nischenprodukten, wächst aber in der Beliebtheit gerade junger und umweltbewusster Frauen rasant an. Vielleicht auch, weil die noch experimentierfreudiger sind, denn die Benutzung unterscheidet sich schon stark von Tampon und Co. Wird die Menstruationstasse zwar auch an selber Stelle wie der Tampon platziert, muss sie jedoch im Anschluss an die Verweildauer (nicht länger als zwölf Stunden übrigens!) herausgezogen und das aufgefangene Blut entsorgt und die Tasse gereinigt werden. Raus und weg und nächsten Tampon platzieren – so einfach ist es dann eben nicht. Frau braucht schon einen unbefangenen und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Körper, auch, weil das Ausprobieren der richtigen Größe ein bisschen Geduld und Experimentierfreude voraussetzt. Die, die sich darauf einlassen, sind glücklich mit ihren Tassen und glücklich, auf einfache Weise etwas für Umweltschutz und Klima leisten zu können.

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