Pille abgesetzt. Und jetzt?

Jahrzehntelang stand sie als eine der wichtigsten Säulen im Kampf der Frauen um Freiheit, Gleichberechtigung und Souveränität, was den eigenen Körper betrifft, im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses und unzähliger Diskussionen. Doch dieses Freiheitssymbol erhielt in den vergangenen Jahren zahlreiche Kratzer. Denn wie alle Medikamente hat auch die Pille Nebenwirkungen, und zwar nicht zu knapp, wie immer mehr Frauen im gebärfähigen Alter, wie man so schön sagt, feststellen müssen. Leider bringt das die Forschungen für Verhütungsmedikamente für den Mann nicht wesentlich weiter, werden diese mit dem Hinweis auf Nebenwirkungen immer sofort wieder eingestellt. Aber diese Ungerechtigkeit soll nicht unser Thema sein.
Entscheiden sich Frauen, die Pille nach etlichen Jahren der Einnahme abzusetzen, aus welchen Gründen auch immer, dann reagiert in den meisten Fällen ihr Körper sichtbar darauf. Die Haut wird unreiner, die Haare fallen vermehrt aus, der Monatszyklus ist keiner mehr. Nun kann man das einfach aushalten und abwarten, dass sich alles wieder einpendelt, genauso kann man aber auch mit natürlichen Mitteln den gebeutelten Körper ein bisschen unterstützen. Gerade Tee kommt hier eine beruhigende und wohltuende Wirkung zu, am besten soll Frauenmanteltee wirken. Der trägt die Wirkung ja schon im Namen. Wenn die Periode sich nun mit Krämpfen zurückmeldet, dann kann die Einnahme von Magnesium Linderung verschaffen. Frisches Gemüse als Allzweckwaffe wirkt auch hier, und Frauen, die schwanger werden wollen, wird empfohlen, vorbeugend Folsäure einzunehmen. Die einschlägige Literatur und Frauenärztinnen haben noch viele andere Tipps auf Lager, Letztere kennen die Patientinnen meist auch genauer und können auf die konkreten Lebensumstände besser eingehen. Für alle betroffenen Frauen gilt wohl vor allem: Geduld, Geduld, Geduld.

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