Mono – nicht nur langweilig, sondern auch ungesund und gefährlich

Klar, ich höre etwas, wenn ich mono höre. Und genauso klar, ich esse etwas, wenn ich mono esse. Aber so wie es allemal besser ist, wenn ich den vollen Klang mit den unendlichen Beschreibungen von Höhen und Tiefen, von Bässen und Fülle genießen kann, so ist es auch mit dem Essen. Man überlebt schon die Tage, an denen man sich nur von Kartoffeln oder Eiern oder nur Obst ernährt, aber gesund, vollwertig und ausreichend ist das nicht. Aber man nimmt ab, und in den Zeiten von gertenschlanken Instagrammerinnen ist das natürlich ein nicht zu unterschätzendes Ziel.

Jeder hat schon mal etwas von der Ananasdiät gehört, genauso wie von der Kohl- oder eben Kartoffeldiät. Hoffentlich hat sie aber nicht jeder schon mal ausprobiert, denn außer, dass man mit schlechter Laune, angespannt und meist hungrig die quälenden Tage einseitiger Ernährung überstehen muss, gibt es die verlorenen Pfunde spätestens dann wieder obendrauf, wenn wir uns erneut „normal“ ernähren. Und dann war die ganze Quälerei umsonst.

Einseitige Ernährung zeigt sicher kurzfristige Erfolge in Form einer Gewichtsreduktion, gibt dem Körper aber nicht die Stoffe, die er für seine Gesunderhaltung auf Dauer braucht. Die Folgen von fehlenden Nährstoffen sind zur Genüge bekannt, darüber müssen wir uns nicht mehr austauschen. Beenden wir das Gespräch doch mit dem uralten Witz, dass wir jederzeit gerne eine „Rosenkohldiät“ einlegen werden: Wir essen dann alles, außer Rosenkohl …

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