Klein, aber oho!

Sie sind ja eigentlich Eindringlinge in die europäische Natur bzw. unsere Städte, aber mittlerweile ist auch klar, dass sie daraus nicht mehr zu vertreiben sind: die süßen Waschbären. Wer einmal das Chaos gesehen hat, das sie anrichten können, findet sie nicht mehr ganz so niedlich, aber das soll nicht unser Thema sein. Vor Monaten hielt ein Waschbär die YouTube-Welt in Atem, als ein Video kursierte, das einen Waschbären zeigte, der einen Wolkenkratzer von außen bestieg. Millionen fieberten mit, ob es dieser kleine Kerl wohl bis ganz nach oben schaffte. Ausdauer haben sie also, die Waschbären, und Wolkenkratzer senkrecht nach oben zu klettern und nicht den Fahrstuhl zu benutzen, zeugt auch von Sportlichkeit und Fitness. Sie sind nicht die allerschnellsten unter den Tieren, aber gewitzt und hartnäckig, um sich im toughen Alltag der Großstädte zu behaupten. Sie können ihre Hinterpfoten so verdrehen, dass sie Bäume (oder eben Häuser) mit dem Kopf nach vorne herunterlaufen können. Sie halten es mehrere Stunden im Wasser aus. Ihre typische schwarz-weiße Fellzeichnung lässt sie auf uns Menschen charmant und schlau erscheinen. Alles Gründe, um sich an diesen wendigen Tieren im Hinblick auf Fitness, nicht auf den Waschbärbauch!, ein Beispiel zu nehmen. Ausdauer, Wendigkeit, Kraft und Freude am Tun sind doch genug Gründe, den eigenen Hintern oder Bauch hochzukriegen und sich nur ein kleines bisschen mehr im Alltag oder in der Freizeit zu bewegen. Ein kleiner Waschbärbauch darf ja dann ruhig übrig bleiben.

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