Keimzeit auf dem Display

Man will es nicht hören oder lesen, aber Untersuchungen bringen es immer wieder ans Tageslicht. Das meistgenutzte Gadget unserer Tage, das Smartphone, ist eine größere Keimschleuder als … unsere Klobrille. Sagen Forscher aus Indien und welche aus Arizona.

Iiiih, möchte man das Ding am liebsten von sich schleudern. In Pandemiezeiten ist Hygiene ja alles. Also kann man sich eben auch mal mit dem Lieblingsspielzeug beschäftigen. Bei den sich darauf tummelnden Keimen handelt es sich meist um Bakterien und ihre Spießgesellen, die wir im Mund oder Magen eh haben und daher im Allgemeinen nicht gefährlich für uns sind. Ist unser Immunsystem in Ordnung, hält es die Viecher in Schach. Bin ich allerdings erkältet (von der C-Infektion ganz abgesehen), schnäuze ich mich und berühre im nächsten Moment das Display meines Smartphones, dann trage ich die Erkältungsviren mit großer Wahrscheinlichkeit auch dorthin. Und ein Weilchen überleben die auf solchen Oberflächen ja … so wie sich die Keime von Türklinken, Tischen, beim Händeschütteln usw. usf. von einem Menschen zum anderen übertragen können, geht das mit den Smartphones natürlich auch.

Was dagegen hilft? Weniger benutzen? Nee, muss nicht sein. Es reicht eigentlich schon, die allgemeinen Hygieneregeln auch aufs Handy zu übertragen. Man hält es natürlich nicht unters fließende Wasser und singt zweimal „Happy birthday“ dabei, sondern es reicht, ein Desinfektions- oder anderes Tuch für die Reinigung von Displays zu nehmen und täglich oder mehrmals täglich das mobile Endgerät von den krankmachenden Eindringlingen zu befreien. Kostet nicht viel Zeit, macht aber ein gutes Gefühl.

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