Ist Ohrenschmalz gesund?

Ohrenschmalz, iiih! Halt, nicht wegklicken! Aber wer will denn schon über Körperausscheidungen reden!? Wir.

Ja, alle Lebewesen nehmen Stoffe auf, verwerten sie und scheiden das Unnütze auf unterschiedlichste Art und Weise wieder aus. So kurz, so gut. An Ohrenschmalz denkt man da jetzt nicht unbedingt als Erstes. Gehört aber auch zu uns, bzw. unser Körper kümmert sich an der ein oder anderen Stelle ganz von selbst um Sauberkeit. So transportiert er durch unsere Kaubewegungen und mithilfe kleinster Härchen den ganzen Dreck aus unserem Ohr wieder nach draußen. Als meist gelbliche, klebrige und ziemlich bittere (wer mal probieren will) Masse. Und trotz anhaltender Vorhaltungen in Zeitschriften und Magazinen, von Medizinern und anderen Experten, dass unser Körper dabei keine Hilfe braucht, sterben die „Ohrenstäbchen" nicht aus. Zahllose erwachsene Menschen malträtieren ihre Ohren – oder noch schlimmer: die ihrer kleinen Kinder – mit den Stäbchen und schieben meist das Ohrenschmalz nur noch weiter hinein. Das Resultat: Ohren, die die Außenwelt nur noch sehr gedämpft wahrnehmen können, ein Gefühl, als hätte man wie nach dem Schwimmen und Tauchen Wasser darin, kurz gesagt: Nun muss man doch zum Arzt. Der kann mit warmem Wasser in einer großen Spritze auf sanfte Art und Weise den Pfropfen im Ohr lösen. Und wird die gleichen Vorhaltungen wiederholen … Lassen wir also unseren Körper, wenn er schon mal nicht unsere Hilfe braucht, einfach tun, was er tun muss, und pfuschen wir ihm nicht ins Handwerk!

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