Hat Popeln etwas mit Gesundheit zu tun?

Eine Ansichtskarte von ganz oben? Was das mit Popeln zu tun hat? Vielleicht erinnern sich die nicht mehr ganz so Jungen unter uns daran, wie man einst von Lehrkräften oder Eltern mit den Worten „Wenn du oben angekommen bist, schick eine Ansichtskarte“ ermahnt wurde, weil man gedankenverloren in der Nase bohrte. Immerhin überspielte dieser Schwachsinnssatz die Peinlichkeit etwas, ein No-Go ist das öffentliche Popeln geblieben. Nichtsdestotrotz wird es im Geheimen, im Auto an der Ampel, beim Starren in den Bürocomputer immer noch von unzähligen Menschen betrieben. Die Wissenschaft hat natürlich schon ihre Studien veröffentlicht, gefährlich vs. nicht gefährlich, ungesund vs. gesund. Ein paar mehr Männer popeln als Frauen … Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass das Nasensekret ständig von uns selbst aufgenommen wird, und Popel dazugehören, also nicht wirklich ungesund sind. Klar, wenn wir uns mit Fingernägeln die Nasenschleimhaut verletzen oder mit ungewaschenen Fingern fremde Keime in die Nase bringen, dann kann es uns danach auch mal schlecht gehen. Aber, Hand aufs Herz, hat wirklich jemand schon mal eine Erkältung oder dergleichen aufs zuvor ausgeübte Popeln zurückgeführt? Da stürzt man sich doch lieber auf die Ergebnisse einer Studie, die besagt, dass Popel vor Karies schützen und sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken sollen. Und popelt einfach weiter …

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