Ghost Poo – es kann so einfach sein

Gelegentlich ist man sehr froh, wenn man sich der englischen Sprache bedienen kann. Während wir im Deutschen immer etwas umständlich erläutern müssen, finden die Engländer, zack, einen Begriff, der so schön veranschaulicht, dass jeder sofort weiß, was gemeint ist. Und dann kommt der Moment, wo man stutzt und darüber nachdenkt, dass es offensichtlich Leute gibt, die so viel Zeit haben, sich solche Begriffe auszudenken.
Wie beim Ghost Poo eben. Wenn man nicht sofort versteht, was gemeint ist, kann man schnell googeln oder unsere Erklärung abwarten. Es geht mal wieder um unsere Ausscheidungen, ganz offensichtlich eines der Lieblingsthemen diverser Experten. Wer mit einer tatkräftigen Verdauung gesegnet ist, für den ist der Vorgang Alltag. Es grummelt kurz im Bauch oder drückt im Hintern, als Zeichen, auf die Toilette zu gehen, und plumps, ist alles schon geschehen. Kein langes und mühseliges Drücken, rauf und fertig.

Wie wir ja wissen, wird im Laufe des Verdauungsprozesses der Nahrung in einem der letzten Schritte Wasser entzogen, die für den Körper überflüssigen Stoffe werden dann ausgeschieden. Und das kann, weil eben trocken, durchaus mühsam und schmerzhaft sein. Aber unser wunderbarer Körper produziert genau dafür einen Schleim, der sich um die Restbestandteile legt und dafür sorgt, dass die unverdauten Reste einfach so aus uns herausflutschen. Toll und sehr erleichternd. Für die unter uns, die eher mit einer trägen Verdauung ringen, gibt es neben dem regelmäßigen Trinken noch den Hinweis, es doch mal mit Flohsamenschalen zu probieren, die geben dem Ganzen Schwung und helfen dabei, auch mal das Erlebnis eines Ghost Poo zu haben.

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