Fisch: Man liebt ihn oder hasst ihn – gesund aber ist er

Für jeden Feinschmecker in Sachen Fisch findet sich sicher auch jemand, der Fisch als Lebensmittel zutiefst verabscheut und dem schon alleine vom Geruch schlecht wird. Doch ganz zweifellos tut der Verzehr von Fisch dem menschlichen Körper gut, empfehlen Experten sogar, mindestens ein- oder zweimal pro Woche Fisch auf dem Speiseplan stehen zu haben. Aber wer nicht direkt an einem See oder an Nord- und Ostsee lebt, wird diese Empfehlung kaum einhalten (können). Denn wie frisch ist ein Fisch, der zum Beispiel an der Fischtheke im Supermarkt im grünen Herz Deutschlands verkauft wird, wirklich? Kann man der Lieferkette vertrauen, verliert Fisch nach tagelangem Tiefkühlen und Transport nicht seine Nährstoffe und Vitamine? Auch hier beruhigen die Experten, denn der direkt nach dem Fang schockgefrostete Fisch behält den Geschmack, aber auch die für uns wichtigen Nährstoffe und kann bedenkenlos gekauft und verzehrt werden. Selbst Fisch in Dosen und mit einer Unmenge an anderen Zutaten verarbeitet, ist als Quelle für Omega-3-Fettsäuren zu empfehlen.
Nun wissen wir aber schon seit Langem, dass die weltweiten Fischbestände zu einem großen Teil überfischt sind und nur die Einhaltung internationaler Fangquoten überhaupt davor schützt, dass noch Fische in den Meeren unterwegs sind. Abhilfe wird mit Zuchtfisch geschaffen. Wer sich also mit dem Thema Fischessen und Fischzucht oder Fischfang detailliert auseinandersetzen will, der sollte sich bei den einschlägigen Umweltorganisationen erkundigen. Denn auch im Supermarkt ist man schnell von den unterschiedlichen Umweltsiegeln überfordert.
Also, ran an den Fisch!

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