Die Erforschung des Lachens oder was es mit dem Humor auf sich hat

So ist der Mensch nun mal: Allem muss er auf den Grund gehen. Nicht mal der hörbare Ausdruck unserer Freude oder unseres Witzes bleibt davon verschont, dafür sorgen die Gelotologen schon.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auch so ein Sprichwort, das uns schon ein Leben lang begleitet, aber gar nicht weiter hinterfragt wird. Erkundigt man sich danach, was Menschen an anderen besonders lieben, dann steht der Humor immer ganz weit oben. Nicht weiter verwunderlich, setzt er doch ein gewisses Maß an Klugheit voraus (und damit soll nicht gesagt werden, dass alle humorlosen Menschen doof sind).

Humor lässt uns auch in Krisensituationen unsere Angst vergessen, er schafft eine Distanz, die eine ausweglose Lage erträglicher macht. Ohne (Galgen-)Humor und das damit verbundene Lachen oder Lächeln ist es also schwer im Leben. Überhaupt kann Humor nur der entwickeln, der in einer sicheren Umgebung aufwächst, wie diverse Untersuchungen mit Babys und Kleinkindern ergeben haben. Nur, wenn ein Baby sich wohlfühlt, es lernt, seinen Körper von der Außenwelt abzugrenzen, dann lacht es auch, wenn man es an den Füßen kitzelt. Kleinkinder entdecken Situationskomik, etwa wenn man sich eine Socke auf den Kopf setzt; das darauf folgende glucksende Lachen vergisst man nicht so schnell.

Humor = Lachen, ganz so einfach ist es nicht immer. Aber dass uns Lachen glücklich macht, Stress abbaut, unser Immunsystem stärkt und uns insgesamt entspannter macht, ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Die Gelontologie beschäftigt sich als Wissenschaftsdisziplin ausführlich mit den Folgen und Auswirkungen das Lachens und wie man dieses als therapeutisches Mittel einsetzen kann. Und, heute schon (herzhaft) gelacht? Wenn nicht, einfach mal „den witzigsten Witz der Welt" googeln …

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